Sicherer Flugverkehr: Wir übernehmen Verantwortung

Das Fliegen ist eine der größten Errungenschaften der Welt. Mit dem Flugzeug gelangen wir schnell und besonders sicher überall hin. Dass dies so ist und bleibt, verantworten auch unsere Mitarbeiter.

Ob Bus, Bahn oder Auto – keines dieser Verkehrsmittel ist so sicher wie das Flugzeug. Das belegen zahlreiche Statistiken. Doch warum ist das eigentlich so? Bei der Sicherheit von Flugreisen spielt vieles zusammen, angefangen bei den Passagierkontrollen am Flughafen über die Kommunikation der Verantwortlichen miteinander bis hin zur Lotsung der Maschinen durch die Luft. Auf all diesen Gebieten sind die Lösungen von Rohde & Schwarz führend.

Sicherer Flugverkehr – ein Thema von großer Tragweite

Jörg Kilpert entwirft mit seinem Team am Hauptsitz von Rohde & Schwarz in München Kommunikationssysteme für nationale Flugsicherungen und Flughäfen. „Wir stellen sicher, dass der Fluglotse immer und zu jeder Zeit mit dem Piloten oder anderen Lotsen kommunizieren kann“, erklärt der System Designer. „Das bedeutet für uns eine riesige Verantwortung, denn Sprache ist bei der Flugsicherung noch immer das Kommunikationsmittel der Wahl.

Kann der Lotse den Piloten nicht mehr erreichen, ist keine sichere Führung der Luftfahrzeuge mehr möglich und der betroffene Luftraum wird geräumt.“ Bert Janssen, Projektmanager im Bereich Secure Communication, ergänzt: „Kommunikationsanlagen sind im Flugbetrieb äußerst sicherheitskritisch und müssen höchste qualitative Anforderungen erfüllen. Daher ist es umso wichtiger, unseren Kunden wie der Deutschen Flugsicherung oder den National Air Traffic Services in Großbritannien Systeme mit höchster Verfügbarkeit und Ausfallsicherheit zu liefern, auf die sie sich im täglichen Betrieb verlassen können“.

In der Branche gelten die Mitarbeiter von Rohde & Schwarz als Experten, denen man vertraut. Im Besonderen wegen ihres Weitblicks, denn auch der künftige Bedarf von Airlines, Flughäfen und Flugsicherheitsbehörden hat für sie Priorität. „Wir sind sowohl in den relevanten Standardisierungsgremien als auch in verschiedenen Studien- und Arbeitsgruppen tätig und führen Tests mit neuen Technologien zusammen mit Partnern durch“, berichtet Jörg Kilpert.

Der Flugbetrieb birgt wachsende Herausforderungen

Gut vier Milliarden Fluggäste gibt es heute pro Jahr. Sie alle sicher durch die Luft zu befördern, ist eine offensichtliche Herausforderung für Flugsicherungen und -gesellschaften. Und der Flugverkehr soll noch deutlich steigen: Prognosen zufolge wächst die Zahl der Passagiere in der Luft innerhalb der nächsten 20 Jahre auf rund acht Milliarden an.

„Mit immer mehr Funkkommunikation, Technik und Automatisierung müssen höhere Sicherheitsstandards gesetzt und neue Produkte entwickelt werden“, weiß Amelie Hopf, Service Delivery Expert im Bereich Flugfunkkommunikation bei Rohde & Schwarz in Teisnach. Die Luftverkehrsbranche hat also gerade im Hinblick auf Sicherheit den Anspruch, dass die Technologie immer leistungsfähiger wird. Dies in bester Weise zu erfüllen, liegt auch bei Dumitru Bica, Leiter der Entwicklung bei Rohde & Schwarz Topex in Bukarest, und seinem Team. Für die in München designten Flugfunk-Kommunikationssysteme entwickeln sie beispielsweise die Sprachvermittlungssysteme. „Der Austausch mit Fluglotsen ist uns dabei sehr wichtig. Um ihre Bedarfe zu verstehen und die von ihnen gewünschten Funktionen umsetzen zu können, versuchen wir, sie frühestmöglich in unsere Projekte einzubinden. Nach der Fertigstellung eines Flugsicherungssystems legen wir den Fokus darauf, dass die Ausbildung der Nutzer alle Anwendungsszenarien im Alltag abdecken“.

Dumitru Bica, Amelie Hopf, Jörg Kilpert und Bert Janssen sind absolute Experten ihres Fachs. Was sie darüber hinaus auszeichnet: Sie sind Entdecker geblieben und bauen ihr Wissen weiter aus. Sie geben unserer Welt von morgen ein Gesicht.

Mehr Sicherheit am Boden und in der Luft

Bei Rohde & Schwarz arbeiten Mensch und Technologie Hand in Hand. Jeden Wunsch der Luftfahrtbranche zu erfüllen ist das Ziel, auf das sich alle fokussieren. Als eines von vielen Musterbeispielen nennt Amelie Hopf den Sicherheitsscanner R&S®QPS, der an vielen internationalen Flughäfen erfolgreich eingesetzt wird. Außerdem, sagt sie, verlangt das Thema unbemannte Flugobjekte schon heute und vor allem in Zukunft nach neuen Sicherheitsmaßnahmen. „Mit unserer Lösung R&S®ARDRONIS ist bereits der erste Schritt zur Sicherung des Flugbetriebs vor ferngesteuerten Drohnen gemacht“. Ihre Erwartungen teilt auch Jörg Kilpert und ergänzt: „Die nächsten fünf bis zehn Jahre werden sicher aufregend. Zum einen wird der Flugverkehr stetig zunehmen, zum anderen werden wir auch mit Drohnen und Flugtaxis immer mehr Luftfahrzeuge im Lauftraum haben, die irgendwie geführt und koordiniert werden müssen.“

Schon voll im Gange ist die Umstellung des analogen Sprechverkehrs auf Voice Over IP, also die IP-basierte Sprachübermittlung. „Im Bereich Netzwerktechnik werden sich dabei Sicherheitsinnovationen ergeben, die zum einen die Qualität der Netze verbessern und zum anderen Störungen vermeiden werden“, erwartet Bert Janssen. „Um bei der zunehmenden Digitalisierung unerlaubte Übergriffe durch Dritte zu unterbinden, wird es Innovationen bei der Netzwerksicherheit geben“, fährt er fort. Dass die Mitarbeiter von Rohde & Schwarz diese Entwicklung nicht nur begleiten, sondern prägen werden, legen verschiedene erfolgreiche Pionier-Lösungen nahe. „Wir haben das erste IP-basierte Sprachvermittlungssystem im Jahr 2008 sowie das erste virtuelle Flugverkehrskontrollzentrum im Jahr 2015 implementiert. Außerdem haben wir eine Lösung für die Auswahl des besten Sprachsignals in IP-Netzwerken gefunden“, zählt Dumitru Bica auf. „Meiner Meinung nach sind wir auf diesem Gebiet eines der innovativsten Unternehmen weltweit.“

Alle ziehen an einem Strang

Sei es in München, Teisnach oder Bukarest – bei der Umsetzung von Lösungen für die Sicherheit im Flugbetrieb greift bei Rohde & Schwarz die Arbeit von allen Beteiligten perfekt ineinander. Geht es um ein individuelles Kommunikationssystem für den Flugbetrieb, nimmt Bert Janssen alle Bedarfe und Wünsche des Auftraggebers entgegen und stellt dann ein Projektteam zusammen. In diesem kümmern sich Jörg Kilpert und seine Mitarbeiter in der Angebotsphase um das Design der Lösung, präsentieren es dem Kunden und verantworten nach dem Vertragsschluss die Umsetzung. Daran wirken dann die Entwickler um Dumitru Bica mit, indem sie Soft- und Hardware-Komponenten ausarbeiten, diese intensiv testen und danach an die Kunden übergeben. Zugleich planen und koordinieren Amelie Hopf und ihr Team Serviceleistungen wie die Ersatzteilbevorratung, Trainings für Servicemitarbeiter oder Reparaturabläufe, die für den verlässlichen Betrieb des Systems nötig sind. Mit der Abnahme des Systems durch den Kunden übernimmt der Servicebereich vollständig die Kundenverantwortung. „Letztlich ist jeder einzelne Mitarbeiter von Rohde & Schwarz dafür verantwortlich, dass am Ende der Kette ein qualitativ hochwertiges System beim Kunden verfügbar ist“, fasst Bert Janssen zusammen.

Wir übernehmen Verantwortung

Unsere Jobs, um sicher abzuheben

Nicht nur am Flughafen spielt vieles zusammen, damit die Sicherheit von Flugreisen gewährleistet wird, sondern auch bei unseren Jobs. Antennelektronik, Hardware-nahe Programmierung, Firmware-Entwicklung und digitale Schaltungstechnik sind nur einige der Stichworte, die uns dabei einfallen. Möchten Sie Teil unserer interdisziplinären Teams werden? Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung. Auf den ersten Blick ist nichts für Sie dabei? Unser Jobportal bietet reichlich Auswahl.

Weiterführende Links

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